Angelika Brodde Texte Daniela Jambrek Textetexte
„Ich hasse Parfum. Es ist wie ein ätherisches Korsett, das jeden in die gleiche, unnatürliche Form zwingt,“ philosophiert der New Yorker Parfumeur Christoph Brosius über Düfte, die für die Masse gemacht sind. Die jedem gefallen wollen. Die keine Assoziationen wecken, keine Persönlichkeit haben, nicht in Erinnerung bleiben.“

„Im Reich der Sinne“ erschienen in GALA STYLE Ausgabe 02/09

Artikel über Nischendüfte und Layering

„Es gibt verschiedene Gründe, einen Tag mit einem Parfumeur zu verbringen und ihm Einblicke in die eigenen Gedanken und Vorlieben zu gewähren. Zum Beispiel, wenn alle „Mein Haus – meine Yacht – mein Auto“-Contests gewonnen sind und die neue Herausforderung individueller sein soll. Vielleicht auch einfach, weil man es sich leisten kann. Oder aber – und das ist der beste Grund, sich ein eigenes Parfum aus Meisterhand kreieren zu lassen – weil ein Duft eine ganz persönliche Angelegenheit ist.“

„Der Auftrag: ein ganz besonderer Duft“ erschienen in GALA, Ausgabe 04/09

Artikel über „Tailormade“ oder „Personal“ Parfums

„Weltweit färbt Wella Professionals jedes Jahr mehr Köpfe, als Deutschland Einwohner hat; alle zehn Sekunden nutzt ein Friseur ein Produkt der Marke – Vielleicht war das die Vision des 18jährigen Franz Ströher, als er 1872 nach bestandener Gesellenprüfung eine Wanderschaft antrat, um in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Frankreich Erfahrungen in seinem Beruf als Friseur zu sammeln. Sicher hat er aber nicht geahnt, zu welcher Größenordnung sich der Konzern entwickeln würde, dem diese ersten Schritte galten.“

„Das ist die perfekte Welle“ erschienen in PETRA, Ausgabe 03/09

Portrait über die Unternehmensgeschichte von WELLA

„Wer jemals blond war, weiß: Ob kurz oder lang – die nahezu „pigmentfreie“ Mähne ist eine Lebenseinstellung und ein bewusst gesetztes Statement. Wie weit die Aussage geht, hängt von der Wahl des Tons und der Technik ab und davon, was von der Farbe erwartet wird.“

„Mythos Blond“ erschienen in GALA, September 2008

„Bei einer europaweiten Umfrage gaben 67% der befragten Frauen an, sich mit enthaarter Haut weiblicher zu fühlen. Ein Gefühl, das sie selbstbewusster Weise ganz allein genießen können – nur 6% gaben als Motivation für die Haarentfernung ihren Partner an. Wie schön. Noch schöner: Die vielen Möglichkeiten, das Nachwuchsmanagement auf die individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden.“

Für Petra Online, April 2009

„Angst vorm Zahnarzt war gestern. Heute stehen Professionelle Zahnreinigung und Prophylaxe ganz selbstverständlich im Kalender. Auch bei Männern. Denn endlich setzen auch sie auf zwei Reihen ebenmäßiger Weißheit als Statussymbol und Attraktivitäts-Attribut. „Noch vor drei Jahren schien der Wunsch nach schönen Zähnen etwas sehr Weibliches zu sein. Der Anteil unserer männlichen Kunden betrug höchstens drei Prozent,“ erinnert sich Oliver Reichert di Lorenzen, Inhaber von „Dental Design Reichert“ in Hamburg. „diese Zahl hat sich bis heute verzehnfacht, immer mehr Männer streben nach dentaler Perfektion.“

„Alte Weißheit“ erschienen in MAXIM, Ausgabe April 2009

Artikel über die verschiedenen Möglichkeiten der Zahnverschönerung und deren Entwicklung in der Männerwelt

„Nachmittags kommt die Müdigkeit und mit ihr diese Gier nach etwas Süßem, der offenbar jede Frau machtlos ausgeliefert ist – nur ein Schokoriegel scheint jetzt helfen zu können.“

„Überfall auf die Figur“. Für Glamour, 2009

Artikel über Heißhungerattacken

„Augen sind so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Aber leider nicht so unveränderlich.. ...Unsere kleinste Problemzone ist gleichzeitig die Empfindlichste und leider auch die Sichtbarste: die zarte Haut im Augenbereich.“

„Sieh mal an!“ erschienen in VITAL, Ausgabe März 2009

Artikel über Augenpflege

„Zwischen all den Fragen zum Thema Schönheit, die mich als Beauty-Expertin regelmäßig erreichen, brachte mich eine sehr zum Nachdenken. Sie galt mir persönlich: „Wenn Du dir – ungeachtet der Kosten – ein Beauty-Produkt wünschen dürftest, welches wäre so besonders, dass Du nie mehr darauf verzichten könntest?“ Während ich mich daraufhin gedanklich umsah in der Welt des Schönen und Verschönernden, des Kostbaren und des Wirksamen, während ich das Kosmetik-Universum abscannte nach seinen Schätzen und ihrem Nutzen, fand ich als erstes die Antwort darauf, was es eigentlich ist, das uns Tag für Tag zu Tiegeln, Töpfen und Flakons greifen lässt: Bei allem Streben nach gutem Aussehen, bei allem Anti-Aging und Pro Youthing geht es immer nur um eines – Persönlichkeit.“

Beauty-Kolume in DAS BESTE GENIESSEN

„Wer „ohne“ durchs Leben geht, ist eine glückliche Ausnahme: Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass mindestens 80 Prozent aller über 20jährigen Frauen aus hormonellen oder genetischen Gründen von Cellulite betroffen sind. Trotzdem fühlt sich jede einzelne vom Schicksal betrogen – besonders, wenn der Sommer in Sicht ist.“

„No Body Is Perfect“ erschienen in GALA, Ausgabe 15/09

„Wenn die New York Fashion Week ihre weißen Zelte aufschlägt, wird der eher unscheinbare Bryant Park in Manhattan zum Parkett für die großen Namen der amerikanischen Modewelt. Das Who’s who der Branche versammelt sich, um auf dem Laufsteg zu begutachten, was sich Designer für die kommende Saison ausgedacht haben. Bei Labels wie Ports 1961, Thakoon, Temperley, Rodarte, Phillip Lim und Marc Bouwer gibt es auch im Backstagebereich Neues zu entdecken: statt der üblichen Plastikwasserflaschen, von denen normalerweise gut 300 Stück pro Show geleert werden und die anschließend im Müll landen, tragen hier alle nachfüllbare Aluminiumflaschen mit sich herum. Brav hat jeder seinen Namen auf das Etikett geschrieben und füllt seine Thermosflasche an den bereitstehenden Tanks mit New-York-City-Wasser beliebig oft nach. An den Buffets sind Obst, Kekse, Müsli und Croissants aufgebaut – wie bei anderen Défilés auch. Allerdings ist hier jeder Bissen Bio und stammt aus regionalen Ressourcen. Initiator der Grünen Welle in dieser denkbar realitätsfernen Welt ist das Naturkosmetik-Unternehmen Aveda.“

„Grüne Welle“, VOGUE 2/08

Reportage über steigendes Umweltbewusstsein auf der New Yorker Fashion Week

„Zähne, die ‚anders’ sind, mag ich sehr. Eine Zahnlücke à la Madonna kann wahnsinnig sexy sein – wenn sie sich zwischen geraden weißen Zähnen befindet. Nicht nur ausgesprochenen Ästheten fällt auf, was ein Mund zu bieten hat. Ob ein Lächeln zwei Reihen wohlgeformtes Weiß entblößt, oder ein dentales Chaos, beeinflusst die unbewusste Wahrnehmung enorm. Welche Möglichkeiten aber bieten sich, einen kerngesunden Zahn optisch herzurichten, ohne ihm zu schaden? Wie viel funktionsfähige, körpereigene Substanz darf man der Schönheit opfern? Ich fand: Keine.“

„Blendwerk“ – VOGUE 10/07

Artikel zum Thema Dental Design und Veneers

„Er löste Skandale aus und brüskierte die Branche. Doch statt seinen Ruf zu ruinieren, legte Yves Saint Laurent so den Grundstein zu einem Mode- und Beauty-Imperium“

„Das Genie vom linken Ufer“ - PETRA 6/08

Portrait über den Modeschöpfer Yves Saint Laurent

„Der rote Teppich. Es gibt keinen öffentlicheren Ort als diese schmale Stoffbahn. Wer einen Louboutin-besohlten Fuß auf den gleichfarbigen Filz setzt, hält ein makelloses Antlitz in Richtung Kameras; einen perfekten Teint und dieses Strahlen, das den Gang über den Teppich erst zum Auftritt macht.“

„Strahlender Auftritt“, GALA August 2008

Artikel über Hollywoods und New Yorks geheime Beauty-Garanten: Die Treatments von Dr. Dennis Gross, MD Skincare, und Dr. Phillippe Allouche, Biologique Recherche

„Was Sie schon immer über Colorationen wissen wollten: die angesagtesten Trends, die innovativsten Techniken, Expertentipps und dazu die besten Adressen“

„Die neue Farbenlehre“, GALA, März 2008

Artikel über die Vorteile professionellen Haarefärbens

„Als eine ‚aus Zitronensaft isolierte Substanz’ 1921 von dem Biochemiker Sylvester Zilva ihren endgültigen Namen erhielt, war lediglich bekannt, dass das ‚Vitamin C’ die lebensbedrohliche Seefahrerkrankheit Skorbut heilen kann“

„Die neue C-Klasse“, VOGUE 10/08

Artikel über Vitamin C als Beauty-Wirkstoff in Hautpflegeprodukten

„Wer sein Schwämmchen in den Tiegel eines Anti-Aging-Make-ups taucht, bringt etwas auf die Haut, für das „Grundierung“ eine beleidigend knappe Beschreibung wäre... Jetzt entscheiden allein der gewünschte Auftragekomfort und das erforderliche Deckungsverhalten darüber, ob ein Make-up flüssig, kompakt oder in Puderform, feucht oder trocken, per Schwämmchen, Pinsel oder Fingerspitzen, in großer oder kleiner Menge auf die mehr oder minder bedürftige Haut gebracht wird.“

„Der Hightech-Auftrag“ (unter dem Pseudonym Mila Daniels), VANITY FAIR 04/08

Artikel über Make-ups mit Anti-Aging-Wirkstoffen

„Geben Sie Ihrem Blick den richtigen Rahmen: Ohne Eyeliner geht gar nichts. Eine mehr oder weniger fragile Linie am Wimpernrand ist der Anstrich der Saison.“

„Strich Drunter!“, VANITY FAIR, Ausgabe 45/07

Artikel über den Beauty-Trend Eyeliner

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